02. Dezember 2022

Zwischen CAD-Skizzen, Innovationen und sozialer Verantwortung

Ausbildung ist mehr als Qualifizierung, sie eröffnet Perspektiven und ist Fundament für zukünftige Erfolge – für Nachwuchskräfte und Unternehmen. An der Seite von Milena Manderbach, Auszubildende zur Technischen Produktdesignerin im ersten Lehrjahr, wollen wir das Thema Ausbildung daher in Zukunft genauer vorstellen – vom Einstieg über Zwischenerfolge bis zum Abschluss. Im Interview berichtet Milena von ihren ersten Wochen als Rittal „Azubi“, spannenden Ausbildungsinhalten und ihrer Motivation, bei Rittal einzusteigen.

Milena, du hast nicht nur ein wichtiges neues Kapitel in deinem Leben begonnen, sondern musst dich aufgrund der Pandemie zugleich unter erschwerten Rahmenbedingungen zurechtfinden – eine doppelte Herausforderung. Die ersten Wochen hast du bereits geschafft: Wie war dein Ausbildungsstart?

„Zu Beginn war ich natürlich sehr aufgeregt: Alles ist neu und man kennt sich noch nicht aus. Aber die Nervosität der Anfangszeit ist schnell verflogen. Dank der Einführungstage und ersten gemeinsamen Aufgaben mit anderen Auszubildenden konnten wir schnell neue Kontakte knüpfen, uns austauschen und den Einstieg gegenseitig erleichtern. Auch die Ausbilder sind eine große Unterstützung.“

Woran arbeitest du aktuell und worauf freust du dich besonders?

„Meine erste Station ist die neue Ausbildungswerkstatt in Haiger. Wir Produktdesigner haben einen eigenen Raum, in dem wir CAD-Zeichnungen mit der Software Autodesk erstellen. Dazu gehören zum Beispiel 3D-Skizzen von Bauteilen und Baugruppen wie Getriebegehäusen und Lagerdeckeln. Diese Grundlagen finde ich besonders wichtig, da wir lernen, die Systeme zu verstehen und eigene Lösungswege zu finden. Aber ich freue mich auch darauf, die verschiedenen Abteilungen kennenzulernen, darunter Rohfertigung, Montage und Lackieranlage im Rittal Werk in Haiger. Dort können wir hinter die Kulissen der Produktion schauen und nachvollziehen, welche Voraussetzungen einzelne Produkte für die Fertigung erfüllen müssen. Das bereitet uns ideal auf die Arbeit als Produktdesigner vor, gleichzeitig stellen wir uns dadurch breiter auf.“

Warum möchtest du technische Produktdesignerin werden und warum hast du dich für Rittal entschieden?

„Das Produktdesign ist ein sehr spannendes Berufsfeld, in dem es durch den rasanten technischen Fortschritt keinen Stillstand gibt. Als Produktdesigner hat man kreative Möglichkeiten, sich mit eigenen Ideen in die Entwicklung neuer Produkte einzubringen und so Projekte aktiv mitzugestalten. Der Beruf ist sehr abwechslungsreich und bietet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten – vor allem hier bei Rittal. Das Unternehmen ist sehr innovativ. Besonders die internationalen Berufsperspektiven haben mich bei der Entscheidung überzeugt. Ich würde gerne, wenn es die allgemeine Situation wieder zulässt, eine Zeit lang im Ausland arbeiten, zum Beispiel in England oder den USA. Dieses Ziel kann ich in der Friedhelm Loh Group erreichen. Toll finde ich auch das große soziale Engagement in der Region. Immer wieder hört und liest man von Spenden für gemeinnützige Einrichtungen. Das gibt es nicht überall und war für mich ein weiterer Grund, mich zu bewerben. Für mich stimmt also die Mischung aus innovativem Arbeitsumfeld, internationaler Vernetzung und verantwortungsbewusstem Handeln.“

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die nächste Zeit. Bleib gesund!