03. Dezember 2022

Erste Highlights und zukünftige Herausforderungen

CAD-Zeichnungen im Ausbildungszentrum, Coverfoto für den Rundblick, Arbeitseinsatz bei der Tafel – Auszubildende Milena Manderbach hat in den ersten sechs Monaten ihrer Ausbildung bei Rittal schon viel erlebt und geschafft. Ein halbes Jahr nach ihrem Start haben wir sie erneut getroffen und gefragt, wie es ihr ergangen ist. Im Gespräch erzählt die zukünftige Produktdesignerin von ihren bisherigen Highlights und blickt voraus auf ihre nächsten Stationen.

Milena, die ersten sechs Monate deiner Ausbildung hast du bereits geschafft. Wie läuft es bisher? Kannst du ein erstes Fazit ziehen?

„Ich fühle mich richtig wohl und bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Wir Auszubildenden bekommen jeden Tag neue Aufgaben und können uns kreativ an verschiedenen Arbeitsprozessen beteiligen. Daher kann ich sagen, dass ich nicht nur meinen Traumberuf gefunden, sondern auch den richtigen Arbeitgeber gewählt habe.“

In den ersten Wochen deiner Ausbildung warst du im Ausbildungszentrum in Haiger im Einsatz und hast dort vor allem 3D-Zeichnungen erstellt. Inwiefern hat sich dein Arbeitsalltag seitdem verändert?

„Zurzeit arbeite ich häufiger im Homeoffice und bin ansonsten weiterhin in der Ausbildungswerkstatt eingesetzt – genauer gesagt im CAD/IT-Schulungsraum, wo wir die Grundlagen des technischen Produktdesigns lernen. Inzwischen arbeite ich aber vor allem mit der Software AutoCAD, um präzise 2D-Zeichnungen von Bauteilen oder Hallenplänen zu erstellen. So werden wir im Bereich der 2D- und 3D-Zeichnung umfassend geschult und auf unsere zukünftigen Aufgaben vorbereitet.“

Und was steht in den nächsten Wochen auf dem Ausbildungsplan?

„Im April startet unser vierwöchiger Grundlehrgang Metall, bevor es ab Mai für drei Monate in die Rittal Fertigung in Haiger geht. Hier werde ich unter anderem in der Rohfertigung, Montage und Lackieranlage mitarbeiten, um die Produkte besser kennenzulernen. Im August wechseln wir dann in unsere fachspezifischen Abteilungen, bei mir heißt das Produktentwicklung Klimatechnik im Headquarter in Herborn.“

Du hast bereits das Thema Homeoffice angesprochen: Deine Ausbildung wird von besonderen Rahmenbedingungen begleitet. Wie geht es dir in der aktuellen Situation?

„Mir geht es wirklich gut und ich fühle mich immer top vorbereitet. Natürlich fehlen mir die Kollegen und der persönliche Austausch. Aber es ist super, dass wir die Möglichkeit erhalten, auch von zu Hause zu arbeiten, und so immer weiterlernen. Unsere Ausbilder stehen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und auch die neuen digitalen Kommunikationskanäle erleichtern die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag. So können wir Auszubildenden in Online-Seminaren Aufgaben gemeinsam lösen und uns besser kennenlernen. Gleichzeitig setzt die Friedhelm Loh Group bereits seit über einem Jahr eine Taskforce ein, die regelmäßig tagt und die Entwicklung tagesaktuell beobachtet, um frühzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. So fühlen wir uns zu jeder Zeit sicher und wissen, dass der Mitarbeiter im Fokus steht.“

Ein erstes Highlight während deiner Ausbildung war sicher auch das Coverfoto für den Rundblick im Dezember: Thema war die neue Ausbildungswerkstatt. Wie hast du das erlebt? Wurdest du oft darauf angesprochen?

„Das war auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung und eine große Ehre, als erster Azubi auf dem Cover zu sein. Es hat Spaß gemacht, bei einem professionellen Shooting dabei zu sein – vor allem für dieses wichtige Thema. Daher hat es mich besonders gefreut, dass ich Teil der Geschichte sein durfte. Ich habe nach der Veröffentlichung viel positives Feedback von Kollegen erhalten – von Gesprächen auf dem Flur bis hin zu Nachrichten über Social Media. Auch meine Familie hat sich darüber gefreut, besonders mein Opa als ehemaliger Rittal Mitarbeiter war sehr stolz.“

Darüber hinaus hast du gemeinsam mit anderen Nachwuchskräften Anfang des Jahres freiwillig bei der Tafel Hessen mit angepackt. Wie bewertest du diese Erfahrung im Nachhinein?

„Der Arbeitseinsatz war eine weitere neue und sehr bedeutsame Erfahrung für mich. Wir waren im Zentrallager in Wetzlar und haben dort vor allem Lebensmittel auf Paletten sortiert. Ich fand es sehr spannend, die wichtige Arbeit der Tafel kennenzulernen: von wo die Lebensmittel und andere Spenden kommen, wohin sie gebracht werden, wie viele Menschen damit versorgt werden. Es ist erschreckend, dass so viele Rentner, Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, darauf angewiesen sind. Das regt zum Nachdenken an. Am Ende war ich stolz, einen kleinen Teil beigetragen zu haben. Denn wir alle sind mal in Situationen, in denen wir Hilfe benötigen. Nach diesen Erfahrungen freue ich mich schon jetzt auf die nächsten Projekte und Einsätze, die mich während der Ausbildung erwarten – sowohl beruflich als auch darüber hinaus.“

Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg für deine Zukunft.

Neugierig geworden? Bereits zum fünften Mal in Folge wurde die Friedhelm Loh Group jetzt mit dem Siegel „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ ausgezeichnet: Als Auszubildende oder dual Studierende legt ihr in der Unternehmensgruppe den Grundstein für eure berufliche Zukunft in vielfältigen technischen und kaufmännischen Berufsfeldern. Informiert euch gleich hier über die Karrieremöglichkeiten in der Unternehmensgruppe und werdet Teil unseres Teams: https://www.friedhelm-loh-group.com/de/karriere/schueler.asp