{"id":251,"date":"2021-03-18T16:03:42","date_gmt":"2021-03-18T15:03:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.friedhelm-loh-group.com\/ausbildung\/?p=251"},"modified":"2021-03-18T16:03:42","modified_gmt":"2021-03-18T15:03:42","slug":"keine-kommunikation-ist-auch-kommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.friedhelm-loh-group.com\/ausbildung\/2021\/03\/18\/keine-kommunikation-ist-auch-kommunikation\/","title":{"rendered":"Keine Kommunikation ist auch Kommunikation"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Annalena Hachenbach berichtet vom Seminar \u201eKommunikation\nf\u00fcr Auszubildende\u201c <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Freitag stand das Thema \u201eKommunikation\u201c im\nMittelpunkt unserer Ausbildung. Als Zusatz zur rein fachlichen Ausbildung haben\ndie Azubis der Friedhelm Loh Group aus dem 1. Lehrjahr die M\u00f6glichkeit, mit dem\nSeminar \u201eKommunikation f\u00fcr Auszubildende\u201c ihren Horizont zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 8:30 Uhr starteten wir mit interessanten Themen rund um die\nzwischenmenschliche Kommunikation. Begonnen haben wir dabei mit der Frage, was\nKommunikation \u00fcberhaupt ist. Schnell wurde klar, dass diese nicht nur auf dem\nInhalt oder der Stimme beruht, sondern auch die K\u00f6rpersprache, oder Mimik und\nGestik eine wichtige Rolle spielen. Beispielsweise spielt der Inhalt beim\nTelefonat zwar die gr\u00f6\u00dfte Rolle, aber auch die Stimme und K\u00f6rpersprache klingt\nbeim Gespr\u00e4ch mit. Somit ist es also nicht nur wichtig, was man sagt, sondern\nauch, wie man etwas sagt und sich dabei verh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das f\u00fchrte auch zur f\u00fcr mich wichtigsten Erkenntnis des\nSeminars: <strong>man kann nicht nicht kommunizieren<\/strong>, sprich, man kommuniziert\nimmer, auch wenn man schweigt. <br>\nDies ist wichtig im t\u00e4glichen Umgang mit unseren Mitmenschen aber auch im\nArbeitsalltag, beim Umgang mit Kolleginnen und Kollegen und Kunden. Um dies direkt\nzu verinnerlichen, haben wir verschiedene Teamarbeiten dazu durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber was macht nun eine gute Kommunikation aus? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mitgenommen habe ich aus dem Seminar: Zun\u00e4chst ist gute\nKommunikation immer situationsabh\u00e4ngig; sie sollte also angemessen den Inhalt\nwidergeben. Beispielsweise sollte Mimik und Gestik nur unterst\u00fctzen, aber auch\nnicht \u00fcbertrieben werden. Genauso sollte die Stimme und der Inhalt dem Zuh\u00f6rer\nangepasst werden. Redet man beispielweise mit einem Fachmann, darf man durchaus\nFachw\u00f6rter benutzen, handelt es sich um einen Laien, sollte man eher auf diese\nverzichten und stattdessen gebr\u00e4uchliche W\u00f6rter benutzen. Noch ein kniffeliges\nThema: Siezen oder Duzen? Generell gilt im Gesch\u00e4ftsleben erst einmal Siezen\nstatt Duzen. Auch die K\u00f6rpersprache sollte der Situation angemessen sein, denn\nder erste Eindruck z\u00e4hlt. Das hei\u00dft, ein gepflegtes, h\u00f6fliches und offenes\nAuftreten macht sehr viel aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich haben wir uns noch verschiedene\nKommunikationsmittel und vor allem die Ver\u00e4nderung der letzten 10 Jahre genauer\nangeschaut und in kleinen Teams diskutiert. Dabei sind uns vor allem die\nerh\u00f6hte Vernetztheit durch die Digitalisierung, sowie schnellere aber auch\nweniger direkte Kontakte aufgefallen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wodurch entstehen dann Probleme bei Kommunikation? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dazu diente als Abschluss eine Art \u201eStille Post\u201c-Spiel, das\nuns die Entstehung von Ger\u00fcchten und falscher Informationsweitergabe\nverdeutlichen sollte. Der Ausgangspunkt war dabei ein Bild mit verschiedenen\nMotiven. Dieses wurde immer nur von einem Seminarteilnehmer aus dem Ged\u00e4chtnis\nan einen weiteren Teilnehmer weitergegeben. Dabei wurde schnell deutlich, dass\naufgrund der F\u00fclle der Informationen, nur ein Bruchteil h\u00e4ngen bleibt, bzw.\nsich jeder sein eigenes Bild daraus schmiedet. Als Endergebnis entstand ein\nv\u00f6llig ver\u00e4ndertes Bild. Dies zeigt also die Grenzen der Kommunikation bzw.\nderen Empfindlichkeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem haben wir zusammen das Vier-Seiten-Modell\nbearbeitet und an Fallbeispielen angewendet. Dieses besagt, dass man bei jeder\nNachricht vier Aspekte ber\u00fccksichtigen muss. Denn zum einen sagt eine Nachricht\netwas \u00fcber einen selbst, sowie \u00fcber die Beziehung zum Gespr\u00e4chspartner aus. Zum\nanderen wird die Information \u00fcber die Sachebene transportiert. Letzten Endes\nerreicht die Nachricht den Gespr\u00e4chspartner \u00fcber die Appellseite.<br>\nJe nachdem, wie diese vier Ebenen wahrgenommen werden, reagiert der Gespr\u00e4chspartner\nanders darauf. Deshalb ist es wichtig, diese Aspekte zu ber\u00fccksichtigen und\nsich in die Sicht des Gegen\u00fcbers zu versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt war es ein sehr interessantes Seminar, bei dem wir\ndurch viele Gruppenarbeiten das Erlernte direkt ausprobieren und verinnerlichen\nkonnten. Jetzt sind wir gespannt, wie sich die Theorie in der Praxis zeigt und\nwie wir unsere Erkenntnisse anwenden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Autorin:\nAnna Hachenbach<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Annalena Hachenbach berichtet vom Seminar \u201eKommunikation f\u00fcr Auszubildende\u201c Diesen Freitag stand das Thema \u201eKommunikation\u201c im Mittelpunkt unserer Ausbildung. 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