17. September 2021

Fundament für die Zukunft: Neues Ausbildungszentrum für 1,3 Millionen Euro

Beeindruckende 1,3 Millionen Euro haben in Haiger, Firmensitz der Friedhelm Loh Group, einen Ort entstehen lassen, der theoretisches und vor allem praktisches Arbeiten auf höchstem Niveau ermöglicht: ein neues Ausbildungszentrum für die Nachwuchskräfte. Die neue Ausbildungswerkstatt und das direkt angeschlossene Juniorkompetenzzentrum bilden mit all ihren Eigenschaften und Potenzialen bereits jetzt das Highlight in der Ausbildungswelt der Unternehmensgruppe. Das erste Projekt des Competence Centers stellten vier Auszubildende einer Jury aus Ausbildern und Management vor.

In unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Werks in Haiger und des Rittal Innovation Centers fördern die Nachwuchskräfte der Friedhelm Loh Group bereits seit vielen Jahren ihre berufliche und persönliche Entwicklung in der Loh Academy. Seit diesem Jahr ergänzt die neue Ausbildungswerkstatt das Angebot für die jungen Talente. In den modernen Räumlichkeiten können Auszubildende ihre Kenntnisse vertiefen und Fähigkeiten erwerben. Denn der große Hauptraum und die angrenzenden kleineren Funktionsräume sind ausgestattet mit allen Möglichkeiten, die es für die Ausbildungsberufe der Friedhelm Loh Group braucht. „Der Höhepunkt des herausragenden Maschinenparks ist sicher unser ABB-Roboter“, erzählt Ausbildungsleiter Matthias Hecker stolz. „Die direkte Nähe zu einem der modernsten Werke in Europa ist ein weiteres Plus dieses neuen Zentrums. Als ein Teil der Loh Academy haben wir hier nun die beste Infrastruktur, die man für Lernen haben kann.“

Von der Idee zum Projekt…

Integriert in die neue Ausbildungswerkstatt ist auch das Juniorkompetenzzentrum. Das zentrale Anliegen: Fertigkeiten und Expertise bei allen Auszubildenden und Studierenden auf Projektbasis fördern. Im Rahmen eigenverantwortlich durchgeführter Projekte erweitern die Lernenden hier ihre fachlichen wie auch persönlichen Kompetenzen und gewinnen wertvolles Wissen, das sie in alle Bereiche des Unternehmens tragen. Die Projekte reichen von Analysen und Beratungen bis hin zur Fertigung eigener Produkte.

Den Anfang machten vier Auszubildende von Rittal und Loh Services. Hand in Hand arbeiteten sie selbstständig an ihrem ersten großen Projekt zum Handwerkzeug von Rittal Automation Systems (RAS). Das Ziel: Analyse des Status quo und Aufdeckung von Optimierungspotenzialen. In einer virtuellen Konferenz präsentierte die erste Staffel um Aziz Meral (IT-Ausbildung bei Loh Services), Victoria Romberg (kaufmännische Ausbildung bei Rittal), Mert Cabuk und Marian Jung (technische Ausbildung bei Rittal) jetzt ihre Ergebnisse vor einer Jury aus Ausbildern und Management. Mit dabei waren Projektmanagerin Susann Wölbing, Ausbilder Marc Weitzel, Studienkoordinatorin Anke Wojtynowski-Scharf, Ina Lecher aus der Personalentwicklung, Vertriebsinnendienstleiter Steffen Sommer, Katharina Schneider und Tim Kramer aus dem Produktmanagement RAS, Dr. Dirk Pieler, Geschäftsbereichsleiter Business Unit Industrie, sowie Uwe Scharf, Rittal Geschäftsführer Business Units und Marketing.

… und vom Projekt zur Maßnahme

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Juniorkompetenzzentrum nicht nur die Chance erhalten, eigene Ideen in Form spannender Projekte umzusetzen, sondern diese anschließend auch vorstellen und offen diskutieren können“, sagt Victoria Romberg nach der erfolgreichen Präsentation. „Dabei sammeln wir Nachwuchskräfte wertvolle Erfahrungen und können den Kollegen aus den Fachbereichen zugleich Handlungsempfehlungen mit auf den Weg geben. Das ist ein Gewinn für beide Seiten.“ Nach einer konstruktiven Diskussion schmiedeten die Auszubildenden und ihre Zuhörer bereits weitere Pläne, um die erarbeiteten Ideen gemeinsam mit den Produktmanagern von RAS umzusetzen.
Ein besonderer Ort

„Dieser Ort wird ein zentraler Baustein sein für das Lernen in der gesamten Unternehmensgruppe“, fügt Matthias Hecker hinzu. Möglichst viele praktische Erfahrungen sammeln, lernen mit und von erfahrenen Ausbildern, sich ausprobieren in einem fordernden Umfeld, zielorientiert in starken Teams zusammenarbeiten: Das neue Ausbildungszentrum ist eine Investition und Fundament für zukünftige Erfolge.